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CAD-Modell für BAMBUTEC Modulbauhalle G.O.O.N. GmbH, Sulzbach Rosenberg     BAMBUTEC Stab- und Verbindungselemente     BAMBUTEC BAMBUTEC Modulbauhalle G.O.O.N. GmbH, Sulzbach Rosenberg
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1. Planung

Der erste Schritt im systematischen Herstellungsprozess ist immer die Planung. Eine geometrisch exakte Zeichnung ist hierfür unverzichtbar. Grundlage ist der dreidimensionale Entwurf der Struktur mit einer leistungsfähigen Software. Hierzu wurde eine speziell angepasste CAD-Applikation entwickelt. Die Zeit vom Entwurf bis zur Produktion wird dadurch erheblich minimiert.

Das einfache Drahtmodell legt schon alle Daten für die Produktion fest. Ein Berechnungsprogramm für Statik überprüft aufgrund des Drahtmodells die Funktion der Struktur unter Belastung. So werden Gestalt und Dimensionierung der Elemente festgelegt wie z.B. die Anordnung, der Durchmesser und die Länge der Stäbe. Danach werden die Verbindungselemente im CAD-Programm erzeugt. Dieses kann mit effizienten Designtools wirtschaftlich schnell realisiert werden

2. Fertigung

Die Umrisse aller Knoten (Verbinder) liegen als Schnittmuster maßstäblich vor und können direkt auf den Verbinderwerkstoff aufgeklebt und anschließend mit einer Bandsäge ausgeschnitten werden. Eine spezielle Fräsmaschine fräst, ebenfalls nach Schnittmuster, die Verbindungspassungen in der angegebenen Richtung.

Die Stäbe erhalten immer axial und beidseitig ringförmige Zinken, die sich wiederum genau in die entgegengesetzt orientierten Zinken der Verbindungselemente einfügen. Die dadurch entstehenden großen Klebeflächen jeder einzelnen Verbindung, führen zu der extremen strukturellen Festigkeit von BAMBUTEC. Die Produktion der Stäbe erfolgt beidseitig in einer Aufspannung, wobei diese zudem eine exakte geometrisch koaxiale Ausrichtung erhalten. Durch dieses Verfahren können sogar Naturstäbe, wie z.B. Knüppelholz, für präzise technische Strukturen verwendet werden.

Die Produktivität einer Stabfräse liegt je nach Stabdurchmesser, Holzart und -härte bei 10 bis 30 s/Stab bzw. Fräsung. Typisch werden dickere Stäbe auch länger, so dass die Fräse für die dickeren Stäbe über 10 cm Fräsradius auch Längen bis 5 m vorsieht. Die Fräsmaschine für dünnere Stäbe erlaubt Längen bis 2,5 m Stablänge. Andere Längen sind in Absprache möglich.

Die Zuführung kann bei Bedarf von BAMBUTEC entwickelt werden, so dass ein voll automatischer Betrieb möglich wird. Ähnliches gilt für die Verbinderfräse. Für Großserien lassen sich fast beliebig schnell die Fräsungen durch (fast) gleichzeitiges Fräsen mit mehrfach Spindeln auf den Knotenschnittpunkt hin realisieren. Die Investitionen dafür sind vergleichsweise niedrig.

3. Montage

Der endgültige Kraftschluss zwischen Knoten und Verbinder wird durch handelsüblichen Klebstoff hergestellt. Er wird vor dem Zusammenfügen in die Vertiefungen der ringförmigen Zinken gespritzt. Die Fugenbreite ist genau durch die Werkzeuge vorgegeben. Alle Flächen der Passungen, auch die Stirnflächen, liegen als Kontaktflächen exakt aneinander. Bei Zugbeanspruchung werden nur die Mantelflächen (innen und außen) als tragend angesetzt. Der verwendete Konstruktionsklebstoff ist bauaufsichtlich zugelassen und auch für den Außenbereich geeignet. Abgesehen von der Zulassung, eignen sich sogar natürliche Klebstoffe wie Kasein, mit sehr guten Ergebnissen.

Während der Aushärtung werden die Elemente in Ihrer Lage gesichert. Dieses wird durch einen zentrischen Dübel aus Holz oder Metall gewährleistet. Bei Verwendung zweier gegenläufiger Gewindestäbe kann durch Drehung des Stabes eine axiale Vorspannung erzeugt werden. Dabei wird gleichzeitig eine gleichmäßige Verteilung des Klebstoffes in der Verbindung sichergestellt. Nach 24 Stunden Aushärtung ist die komplette Konstruktion voll belastbar.

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